SE-Texte zum Tag 2017-11-17T21:43:02+00:00

Bibeltexte zum Tag

Lesung

Brief des Jakobus 4,1-10.

Brüder! Woher kommen die Kriege bei euch, woher die Streitigkeiten? Doch nur vom Kampf der Leidenschaften in eurem Innern.
Ihr begehrt und erhaltet doch nichts. Ihr mordet und seid eifersüchtig und könnt dennoch nichts erreichen. Ihr streitet und führt Krieg. Ihr erhaltet nichts, weil ihr nicht bittet.
Ihr bittet und empfangt doch nichts, weil ihr in böser Absicht bittet, um es in eurer Leidenschaft zu verschwenden.
Ihr Ehebrecher, wisst ihr nicht, dass Freundschaft mit der Welt Feindschaft mit Gott ist? Wer also ein Freund der Welt sein will, der wird zum Feind Gottes.
Oder meint ihr, die Schrift sage ohne Grund: Eifersüchtig sehnt er sich nach dem Geist, den er in uns wohnen ließ.
Doch er gibt noch größere Gnade; darum heißt es auch: Gott tritt den Stolzen entgegen, den Demütigen aber schenkt er seine Gnade.
Ordnet euch also Gott unter, leistet dem Teufel Widerstand; dann wird er vor euch fliehen.
Sucht die Nähe Gottes; dann wird er sich euch nähern. Reinigt die Hände, ihr Sünder, läutert euer Herz, ihr Menschen mit zwei Seelen!
Klagt und trauert und weint! Euer Lachen verwandle sich in Trauer, eure Freude in Betrübnis.
Demütigt euch vor dem Herrn; dann wird er euch erhöhen.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel
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Evangelium

Evangelium nach Markus 9,30-37.

In jener Zeit zogen Jesus und seine Jünger durch Galiläa. Jesus wollte aber nicht, dass jemand davon erfuhr;
denn er wollte seine Jünger über etwas belehren. Er sagte zu ihnen: Der Menschensohn wird den Menschen ausgeliefert, und sie werden ihn töten; doch drei Tage nach seinem Tod wird er auferstehen.
Aber sie verstanden den Sinn seiner Worte nicht, scheuten sich jedoch, ihn zu fragen.
Sie kamen nach Kafarnaum. Als er dann im Haus war, fragte er sie: Worüber habt ihr unterwegs gesprochen?
Sie schwiegen, denn sie hatten unterwegs miteinander darüber gesprochen, wer von ihnen der Größte sei.
Da setzte er sich, rief die Zwölf und sagte zu ihnen: Wer der Erste sein will, soll der Letzte von allen und der Diener aller sein.
Und er stellte ein Kind in ihre Mitte, nahm es in seine Arme und sagte zu ihnen:
Wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, der nimmt nicht nur mich auf, sondern den, der mich gesandt hat.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel
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Impuls

„Wer der Erste sein will, soll der Letzte von allen und der Diener aller sein“

Einige werden beim Anblick der Wundmale der Passion auf Christi Leib unsicher und fragen: ist dieser „der König der Herrlichkeit“ (Ps 24(23),7)? Gib ihnen dann zur Antwort, dass es der Christus sei, der stark und gewaltig (Vers 8) ist in allem, was er schon immer vollbracht hat und immer noch vollbringt [...] Eröffne ihnen die Schönheit der Kleidung, die den leidenden Leib Christi bekleidet, die durch die Passion noch schöner geworden ist und durch den Glanz der Göttlichkeit verklärt wird, jene Kleidung der Herrlichkeit, die dadurch zu dem schönsten und anbetungswürdigsten Gegenstand auf dieser Welt geworden ist [...] Ist er denn ein Geringer, weil er sich wegen dir erniedrigt hat? Ist er denn verachtenswert, weil er als Guter Hirte sein Leben für die Schafe hingegeben hat (Joh 10,1) und gekommen ist, das verlorene Schaf zu suchen, und wenn er es findet, es auf seinen Schultern – die auch das Kreuz getragen haben – heimzubringen, um es dann den treuen Schafen zuzurechnen, die im Schafstall geblieben waren? (vgl. Lk 15,4f.). Erachtest du ihn für weniger erhaben, weil er sich mit einem Leinentuch gürtet, um seinen Jüngern die Füße zu waschen, um ihnen zu zeigen, dass der sicherste Weg sich zu erheben darin besteht, sich niederzubeugen (Joh 13,4; Mt 23,12)? Denn indem er sich mit seiner Seele zur Erde hinabbeugt, erniedrigt er sich, um all jene mit sich wiederaufzurichten, die von der Last der Sünde niedergebeugt sind. Wirfst du ihm vor, mit den Zöllnern und Sündern um ihres Heils willen Mahl gehalten zu haben? Er kannte die Müdigkeit, den Hunger, den Durst, die Todesangst und die Tränen, weil er ein Mensch war, wie wir. Doch als Gott, was hat er nicht alles vollbracht? [...] Wir bedürfen eines Gottes, der Mensch wird, der sterblich ist, damit wir leben können. Wir haben Anteil gehabt an seinem Tod, der uns reinwäscht; er lässt uns nun an seiner Auferstehung teilhaben; an seiner Herrlichkeit.

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Ein Impuls von:Hl. Gregor von Nazianz (330-390), Bischof und Kirchenlehrer

Psalm des Tages

Psalm 55(54),7-8.9-10.17.23.

Ich dachte: «Hätte ich doch Flügel wie eine Taube,
dann flöge ich davon und käme zur Ruhe.»
Weit fort möchte ich fliehen,
die Nacht verbringen in der Wüste.

An einen sicheren Ort möchte ich eilen
vor dem Wetter, vor dem tobenden Sturm.
Entzweie sie, Herr, verwirr ihre Sprache!
Denn in der Stadt sehe ich Gewalttat und Hader.

Ich aber, zu Gott will ich rufen,
der Herr wird mir helfen.
Wirf deine Sorge auf den Herrn, er hält dich aufrecht!
Er lässt den Gerechten niemals wanken.




Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel
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Heilige des Tages

Hier finden Sie die Heiligen des Tages mit einem Link zu weiteren Informationen über sie. Nur in seltenen Fällen hat die Datenbank keine Einträge, so dass kein Name angezeigt wird.

Die Bibel zeigt uns Gottes Wesen. Sie zeigt uns, wie Gott denkt, fühlt und handelt. Glauben wir wirklich, wir könnten Gott verstehen, ohne die Bibel zu lesen? Aber mehr noch: Gott lebt in seinem Wort. Er möchte durch sein Wort mit uns in Kontakt sein und die Beziehung mit ihm wachsen lassen.