Maria Eich 2018-01-01T16:01:34+00:00

Gebets- und Wallfahrtsstätte Maria Eich

Etwa ein Kilometer südwestlich von Ebnat liegt mitten im Wald die Gebetsstätte „Maria Eich“. Sie wurde im Jahr 1686 von drei Ebnater Hirtenkindern begründet. Sie trafen sich dort am Fuß einer Eiche immer wieder zum Gebet, hieben eine Nische im Eichenstamm aus für ein paar tönerne Heiligenfiguren und bauten zunächst einen kleinen Holzverschlag um ihre daneben aufgehängten Heiligenbildchen. Schon wenige Jahre später zeugten diverse Votivtäfelchen und symbolische Opfergaben an diesem Ort von zahlreichen Gebetserhörungen.

1738 wird eine Holzkapelle errichtet, die allerdings bereits 1745 wieder abgerissen werden muss. Erst 1854 wird an dieser Stelle wieder ein steinerner Bildstock errichtet und 1859 die erste Wallfahrt dorthin abgehalten. In den Folgejahren wird diese Gebetsstätte immer bedeutungsvoller, bis dann 1924/25 die heutige offenen Kapelle errichtet wird. Seit dem zweiten Weltkrieg gewinnt die Kapelle durch Sternwallfahrten und ähnliches noch wachsende Bedeutung weit über die Region hinaus.

Das ursprüngliche Gnadenbild der Gebetsstätte „Maria bei der Eiche“ wurde 1692 von Unbekannten in die von den Hirtenkindern gehauene Nische in der Eiche eingesetzt. Niemand wusste, woher es kam. Schnell sprach sich sein Auftauchen herum und Maria Eich wurde ein vielbesuchter Ort. Das Gnadenbild musste aber nach einer bischöflichen Anordnung 1745 in die Ebnater Pfarrkirche übertragen werden. Seit 1792 hat es seinen Platz an der Hinterwand der Apsis über dem Hochaltar.

„Denn ich kenne meine Pläne, die ich für euch habe – Spruch des Herrn –, Pläne des Heils und nicht des Unheils; denn ich will euch eine Zukunft und eine Hoffnung geben.“ Jer 29,11

Anstehende Veranstaltungen

Seit Mai 1979 ziert diese neue Madonna die Waldkapelle Maria Eich, nachdem die Vorgängerfigur aus dem Jahr 1925 im April 1978 gestohlen wurde.

Interessantes

In den 1930ern erfuhr Maria Eich durch die damaligen Pfarrer in der Gegend einen stark ansteigenden Zulauf. Die „Ebnater Freud“, das örtliche Hauptfest wurde dort gefeiert mit zum Teil Tausenden Besuchern. So stammen die auf dem Gelände verteilten Kreuzwegstationen und Bildstöcke, die teils Votivgaben für Gebetserhörungen sind, aus diesen Jahren, so auch das MTA-Bild (mater ter admirabilis – dreimal wunderbare Mutter) der Schönstattbewegung aus dem Jahr 1936.

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Begründung der Gebetsstätte „Maria bei der Eiche“

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