SE-Texte zum Tag 2017-11-17T21:43:02+00:00

Bibeltexte zum Tag

Lesung

Erstes Buch Samuel 18,6-9.19,1-7.

In jenen Tagen als die Israeliten nach Davids Sieg über den Philister heimkehrten, zogen die Frauen aus allen Städten Israels König Saul singend und tanzend mit Handpauken, Freudenrufen und Zimbeln entgegen.
Die Frauen spielten und riefen voll Freude: Saul hat Tausend erschlagen, David aber Zehntausend.
Saul wurde darüber sehr zornig. Das Lied missfiel ihm, und er sagte: David geben sie Zehntausend, mir aber geben sie nur Tausend. Jetzt fehlt ihm nur noch die Königswürde.
Von diesem Tag an war Saul gegen David voll Argwohn.
Saul redete vor seinem Sohn Jonatan und vor allen seinen Dienern davon, dass er David töten wolle. Sauls Sohn Jonatan aber hatte David sehr gern;
deshalb berichtete er David davon und sagte: Mein Vater Saul will dich töten. Nimm dich also morgen früh in acht, verbirg dich in einem Versteck!
Ich aber will zusammen mit meinem Vater auf das Feld hinausgehen; dort, wo du dich versteckt hältst, werde ich stehenbleiben und mit meinem Vater über dich reden, und wenn ich etwas erfahre, werde ich dir Bescheid geben.
Jonatan redete also zugunsten Davids mit seinem Vater und sagte zu ihm: Der König möge sich doch nicht an seinem Knecht David versündigen; denn er hat sich ja auch nicht an dir versündigt, und seine Taten sind für dich sehr nützlich gewesen.
Er hat sein Leben aufs Spiel gesetzt und den Philister erschlagen. Der Herr hat durch ihn ganz Israel viel Hilfe gebracht. Du hast es selbst gesehen und dich darüber gefreut. Warum willst du dich nun versündigen und unschuldiges Blut vergießen, indem du David ohne jeden Grund tötest?
Saul hörte auf Jonatan und schwor: So wahr der Herr lebt: David soll nicht umgebracht werden.
Jonatan rief David und berichtete ihm alles. Dann führte Jonatan David zu Saul, und David war wieder in Sauls Dienst wie vorher.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel
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Evangelium

Evangelium nach Markus 3,7-12.

In jener Zeit zog sich Jesus mit seinen Jüngern an den See zurück. Viele Menschen aus Galiläa aber folgten ihm. Auch aus Judäa,
aus Jerusalem und Idumäa, aus dem Gebiet jenseits des Jordan und aus der Gegend von Tyrus und Sidon kamen Scharen von Menschen zu ihm, als sie von all dem hörten, was er tat.
Da sagte er zu seinen Jüngern, sie sollten ein Boot für ihn bereithalten, damit er von der Menge nicht erdrückt werde.
Denn er heilte viele, so dass alle, die ein Leiden hatten, sich an ihn herandrängten, um ihn zu berühren.
Wenn die von unreinen Geistern Besessenen ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder und schrien: Du bist der Sohn Gottes!
Er aber verbot ihnen streng, bekannt zu machen, wer er sei.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel
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Impuls

„Alle, die ein Leiden hatten, drängten sich an in heran, um ihn zu berühren“

„Sagt den Verzagten: Seid stark, fürchtet euch nicht! [...] Er selbst kommt und wird euch retten“ (Jes 35, 4). Was der Prophet verkündet hat, ist in Erfüllung gegangen und deshalb darf auch jeder von uns frohlockend ausrufen: Freut euch, ihr Kinder Adams, freut euch, seid nicht mehr kleinmütig! Wenn ihr schwach seid und es nicht vermögt, so vielen Feinden zu widerstehen, so fürchtet euch dennoch nicht: Gott selber kommt und erlöst euch. Ja, Gott selbst ist auf die Erde gekommen und hat uns erlöst, indem er uns hinreichende Kraft mitgeteilt hat, alle Feinde unseres Heiles zu bekämpfen und zu besiegen. Auf welche Weise hat uns aber unser göttlicher Erlöser diese Kraft erteilt? Er ist aus einem Allmächtigen schwach geworden. Er hat unsere Schwachheit auf sich genommen und uns dadurch seine Stärke mitgeteilt. [...] „Herr! Wer vermag der Kraft deines Armes zu widerstehen?“, ruft Jesaja (vgl. 40,10). [...] Aber was tut der Sohn Gottes, da er sieht, dass der Mensch um der vielen Wunden willen, die ihm seine Sünden geschlagen, allzu schwach und ohnmächtig ist, um der Gewalt seiner Feinde zu widerstehen? Aus einem Starken und Allmächtigen wird er schwach und nimmt die körperlichen Schwachheiten der Menschen auf sich, um dem Menschen durch seine Verdienste die Stärke des Geistes zu erlangen [...] Er wird ein Kind [...] Endlich am Ende seines Lebens erblicken wir Jesus sogar im Garten Gethsemane mit Stricken gebunden, aus denen er sich nicht loswinden kann; wir sehen ihn im Richthaus des Pilatus an eine Säule gefesselt, um gegeißelt zu werden; wir sehen ihn mit dem Kreuz auf den Schultern, das er aber vor Schwäche nicht weiter tragen kann, und unter dessen Last er darum am Wege oft zu Boden sinkt; wir sehen ihn an das Kreuz geheftet mit Nägeln, von denen er sich nicht zu befreien vermag [...] Wenn wir also schwach sind, so vertrauen wir auf Jesus, und wir werden alles vollbringen. „Ich vermag alles in dem, der mich stärkt“, sagt der Apostel Paulus (vgl. Phil 4, 13), das heißt nicht durch meine Kraft, sondern durch jene Kraft, welche mir mein Erlöser durch seine Verdienste erworben hat.

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Ein Impuls von:Hl. Alphons-Maria von Liguori (1696-1787), Bischof und Kirchenlehrer

Psalm des Tages

Psalm 56(55),2-3.9-10a.10b-11.12-13.

Sei mir gnädig, Gott, denn Menschen stellen mir nach;
meine Feinde bedrängen mich Tag für Tag.
Täglich stellen meine Gegner mir nach;
ja, es sind viele, die mich voll Hochmut bekämpfen.

Mein Elend ist aufgezeichnet bei dir.
Sammle meine Tränen in einem Krug,
zeichne sie auf in deinem Buch!
Dann weichen die Feinde zurück
an dem Tag, da ich rufe.

Ich habe erkannt:
Mir steht Gott zur Seite.
Ich preise Gottes Wort,
ich preise das Wort des Herrn.

Ich vertraue auf Gott und fürchte mich nicht.
Was können Menschen mir antun?
Ich schulde dir die Erfüllung meiner Gelübde, o Gott;
ich will dir Dankopfer weihen.




Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel
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Heilige des Tages

Hier finden Sie die Heiligen des Tages mit einem Link zu weiteren Informationen über sie. Nur in seltenen Fällen hat die Datenbank keine Einträge, so dass kein Name angezeigt wird.

Hl. Margareta von Ungarn

Die Bibel zeigt uns Gottes Wesen. Sie zeigt uns, wie Gott denkt, fühlt und handelt. Glauben wir wirklich, wir könnten Gott verstehen, ohne die Bibel zu lesen? Aber mehr noch: Gott lebt in seinem Wort. Er möchte durch sein Wort mit uns in Kontakt sein und die Beziehung mit ihm wachsen lassen.