Generalversammlung des Kath. Krankenpflegevereins Unterkochen e.V.

Gute Pflege braucht gute Unterstützung

Der seit 111 Jahren bestehende Kath. Krankenpflegeverein Unterkochen hat zum heutigen Zeitpunkt 243 zahlende Mitglieder. Der Jahresbeitrag beträgt 20,- € für Familien und Alleinstehende. Um gute Pflege und Betreuung der kranken und pflegebedürftigen Bürger weiterhin garantieren zu können, appellierte der Vorsitzende Peter Bentlage an jüngere Gemeindemitglieder, der Solidargemeinschaft „Kath. Krankenpflegeverein“ beizutreten.
Mitglied im Verein kann nur werden, wer das 60. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.
Der Verein ist offen für alle Konfessionen.

In Deutschland gibt es rund 2,9 Millionen pflegebedürftige Menschen, von denen etwa 73% zu Hause durch Angehörige oder durch ambulante Pflegedienste versorgt werden. Im Jahr 2017 machten die Schwestern der Sozialstation St. Martin vom Pflegebereich Oberkochen 7669 Hausbesuche bei 44 betreuten Mitgliedern. Peter Bentlage dankte an dieser Stelle den Schwestern mit ihrer Leiterin, Andrea Schmid, für den oftmals sehr schweren Dienst. Sein Dank galt auch den Frauen der Nachbarschaftshilfe für ihre Arbeit an unseren älteren und hilfsbedürftigen Mitbürgern sowie den Frauen des Altenheimbesuchsdienstes.

Es folgte der Bericht der Kassiererin Frau Mechthild Löffler. Sie konnte in ihrem Kassenbericht eine gute und positive Bilanz ziehen. Kassenrevisorin Frau Margarete Uhl versicherte, Einnahmen und Ausgaben auf ihre Richtigkeit geprüft zu haben. Bei ihrer Prüfung ergaben sich keinerlei Beanstandungen.

Anschließend nahm Fritz Weiland die Entlastung sowie die Neuwahlen des Gesamtvorstands in seiner gewohnt routinierten und humorvollen Art vor.
In ihren Ämtern entlastet und wiedergewählt wurden:
Vorsitzender: Peter Bentlage, Stellvertreter: Anton Arnold, Kassiererin: Mechthild Löffler, Schriftführer: Dr. Karl Uhl und Kassenrevisorin: Margarete Uhl. Herr Pfarrer Hermann Knoblauch ist Kraft Amtes in der Vorstandschaft.

Herr Sonnberger, Geschäftsführer der Kath. Sozialstation St. Martin in Aalen, berichtete, dass die Sozialstation das letzte Jahr wieder mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen hat. In Waldhausen wurde ein Fahrdienst für Senioren eingeführt, der Senioren im Alter oder Personen mit eingeschränkter Alltagskompetenz zum Arzt, Einkaufen oder zu Bekannten fährt. Die Strecke führt von Waldhausen, Ebnat, Unterkochen nach Aalen. Weiterhin berichtete Herr Sonnberger, dass der Pflegenotstand auch die Kath. Sozialstation getroffen hat und den vielen Nachfragen nach Pflege nicht immer gerecht werden kann.

Frau Schmid vom Pflegebereich Oberkochen teilte in ihrem Schreiben mit, dass es den Pflegebereich Oberkochen seit 3 Jahren gibt und es ein guter Schritt war, diesen Pflegebereich mit Oberkochen, Unterkochen, Ebnat und Waldhausen zu gründen.
Der Pflegebereich hat 14 Mitarbeiterinnen, 12 Krankenschwestern und Altenpflegerinnen sowie 2 sogenannte Ergänzende Hilfen.

Ortsvorsteherin Frau Heidemarie Matzik lobte das ehrenamtliche Engagement des Krankenpflegevereins und übermittelte den Dank des Ortschaftsrats sowie der Verwaltung.

Herr Pfarrer Hermann Knoblauch dankte im Namen der Kirchengemeinde den Mitgliedern des Vorstands für ihre ehrenamtliche und verantwortliche Arbeit und freute sich über die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Sozialstation St. Martin. Sein Dank galt auch allen Mitgliedern des Vereins für ihre Treue.
Bericht: Peter Bentlage

2018-04-17T13:58:52+00:00