Zweifel kamen auf, ob unsere vorgesehene Waldfahrt über den Rodstein und dann zum Volkmarsberg überhaupt wie geplant durchgeführt werden kann. Doch ein Gespräch zwischen Busfahrer Norbert Nagel und Waldkenner Reinhold Vogel  brachte Klarheit. Wir fuhren also mit voll besetztem Bus beim Römerkeller vorbei zum Rodstein. Es ist doch immer wieder beeindruckend, wie wunderschön die Aussicht von dort oben ist. Nach einem kurzen Halt war umdrehen angesagt wegen derzeit schlechter Busfahrmöglichkeit auf die Bundesstraße Oberkochen-Süd. Nachdem durch eine Baustelle in der Dreißentalstraße gegenwärtig die Volkmarsbergstraße nicht angefahren werden kann, führte unser Weg über das Tiefental zum Hausberg. Es war also diesmal eine längere Waldfahrt, die Herr Vogel als langjähriger Revierförster mit vielen interessanten Informationen bereicherte. Auch der Busfahrer war besonders gefordert, er brachte uns aber selbstverständlich sicher zum Volkmarsberg.

Dort angekommen lud Herr Vogel zum Besuch des Hutewalds ein, wo normalerweise sich Rinder, Schafe und Ziegen aufhalten. Augenblicklich sind diese aber in ihren Ställen, weil wegen der großen Hitze und Trockenheit das Futter fehlt.

Für unseren Besuch hatte das Hüttendienst-Team alles schon bestens vorbereitet und wir durften Kaffee, Tee und selbst gebackenen Kuchen genießen. Mit ausreichender Gesprächsmöglichkeit, gemeinsamem Singen und Gedichtvorträgen verging die Zeit wie im Fluge. Gemeindereferentin Maren Werner war auch unter den Gästen und sprach für uns zum Abschluss ein Segensgebet. Etwas abgewandelte Verse des Liedes „Danke, für diesen guten Morgen“ beschlossen einen entspannten, gemütlichen Nachmittag. An dieser Stelle nochmals ein großes Dankeschön an Reinhold Vogel, der uns schon viele Jahre begleitet, an Busfahrer Norbert Nagel für die sichere Beförderung, an Paul Hug, der uns beim Singen unterstützte, an Gemeindereferentin Maren Werner für das erbittende Gebet sowie an das Hüttendienst-Team für alle Vor- und Nachbereitung und jeglichen Beistand.

Danke und Vergelt’s Gott einfach an alle, die in irgendeiner Form sich eingebracht haben, denn ohne unterstützende Mithilfe kann so ein Angebot nicht gelingen.

Irma Zimmermann