Am 27. Juni 2026 fand der CKD-Begegnungstag in Ellwangen mit ca. 80 Personen statt. Dieser stand unter dem Motto „Zukunftsmut“, wie geht es weiter nach den ganzen Prozessen.
Etwa 5000 Frauen und Männer engagieren sich ehrenamtlich bei den Caritaskonferenzen Deutschlands (CKD), dem Netzwerk von Ehrenamtlichen auf Ebene der Kirchengemeinden und Dekanate.
Beim Diözesanbegegnungstag auf dem Schönenberg trafen sich ca. 80 ehrenamtliche Vertreter- und Vertreterinnen. Es ging um Austausch, Stärkung und Wertschätzung und die Frage, wie sich das Ehrenamt in Zukunft gut gestalten lässt, denn auch das Ehrenamt ist einem Wandel unterworfen. Es ist schon eine Herausforderung dies in Zukunft zu meistern.
Leider konnte Martin Kirschner, Professor für Theologie und ständiger Diakon in Tübingen, nicht anwesend sein und so kam sein Grußwort Online zu uns.
In Anlehnung an ein berühmtes Zitat von Vaclav Havel, wünschte Professor Kirschner den ehrenamtlichen ein gutes gelingen und viele positive Eindrücke.
Dass der anstehende Veränderungsprozess ein Prozess ist, für den es auch Leichtigkeit,Kreativität und Humor braucht, zeigte Q-rage mit spritzigem Improvisationstheater.
Die Vertreter-und Vertreterinnenversammlung, nach Abstimmung aller Stimmberechtigen, gab grünes Licht für das mutige Weitergehen in diesem Prozess. In Gesprächsrunden, Mini-Workshops tauschte man sich über Erfahrungen und Chancen aus, neue Ehrenamtliche zu gewinnen. Sie nahmen im Gestalten eines Zukunftsbaums das Fundament und die Ressourcen in den Blick oder übten sich in Teamarbeit auf dem Wagemut-Parcours mit Strippensurfer und Schwungtuch. Das Angebot, einen Sonnenfänger aus Perlen und Acrylsteinen zu basteln, fand regen Zuspruch: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen die kleinen Anhänger, die das Licht sammeln und in vielen Farben tanzen lassen, mit nach Hause als Zeichen für Zuversicht, Verbundenheit und den Mut die Zukunft mit Gottvertrauen zu gestalten.
Mit einem gemeinsamen Gottesdienst ging der Begegnungstag in Ellwangen zu Ende.
Ingrid Kieweg